Maximilian Reichle

Praktikant Projektentwicklung

„Das Wichtigste, das ich aus meinem Ende Februar abgeschlossenen Praktikum mitnehme, ist, dass ich sowohl mit der Fachrichtung Wirtschaftsingenieurwesen als auch mit der Fokussierung auf energiewirtschaftliche Themen die richtige Wahl getroffen habe.“

Innerhalb meines Wirtschaftsingenieurwesen Studiums am Karlsruher Institut für Technologie galt es ein mindestens dreimonatiges Praktikum in einem Unternehmen zu absolvieren. Da ich mich im Wahlpflichtbereich insbesondere auf die Themen Energiewirtschaft und Nachhaltigkeit fokussiert habe, stand für mich fest, das Praktikum auch in diesem Bereich zu absolvieren. Das Aufgabengebiet Projektmanagement und der Wissenszuwachs über die viel diskutierte Technologie Geothermie stellten eine spannende Kombination dar. Folglich schien mir die Deutsche ErdWärme ein gutes Ziel zu sein, um erste Praxiserfahrungen zu sammeln.


Praktikumsbericht

„Die von mir übernommenen Aufgaben bzw. Aufgabenfelder ließen sich gut in mein Studium eingliedern.“


Projekt Anlage Rohre

Gedacht, getan und schlussendlich beworben. Nach ersten Gesprächen und einem positiven Eindruck vom dortigen Arbeitsumfeld folgte nach kurzer Zeit die erste Rückmeldung und etwas später auch schon die Zusage, sodass mein fünfmonatiges Praktikum im Herbst 2020 beginnen konnte.  Unmittelbar im Anschluss an die Einarbeitungsphase, in der ich von verschiedenen Mitarbeitern sehr viel über Geothermie, Geologie, die Deutsche ErdWärme sowie die dort praktizierten Arbeitsabläufe erfuhr, erhielt ich mein erstes, eigenverantwortlich umzusetzendes Projekt. Meine Aufgabe war es, die anfallenden Betriebs- und Wartungsaufgaben (O&M) für die entstehenden Erdwärme-Heizkraftwerke zu planen, ein Budgetmodell aufzubauen und ein Konzept für die damit einhergehende monetäre Erfassung der O&M-Tätigkeiten zu entwickeln.

Neben den offenen, hilfsbereiten und kollegialen Arbeitsbedingungen, die meinen ersten Eindruck bestätigten, waren es insbesondere die extra organisierten Teambuildingmaßnahmen, die bei mir schnell für ein hohes Zugehörigkeitsempfinden sorgten. Das wiederum war zum Vorteil für meine eigentliche Arbeit und erleichterte zudem die in den letzten beiden Monaten anfallende, pandemiebedingte Homeoffice-Tätigkeit. In dieser Zeit stellten die Analyse, Planung und Einführung eines Datenmanagementsystems ein weiteres großes Projekt dar, in welchem ich maßgeblich mitwirken durfte.

In meiner Zeit als Praktikant wurde mir gleichermaßen Verantwortung übertragen und Wertschätzung entgegengebracht. Beides sorgte dafür, dass ich mich als vollständiges Teammitglied gefühlt habe und von meinen Kollegen auch als solches gesehen wurde.


Team selbst ist dabei ein Stichwort, das die innerbetriebliche Zusammenarbeit sehr gut beschreibt. Durch die noch sehr junge Firmenhistorie, verbunden mit der langjährigen Expertise vieler Mitarbeiter entsteht ein sehr schönes Arbeitsklima. Die von mir übernommenen Aufgaben bzw. Aufgabenfelder ließen sich gut in mein Studium eingliedern, sodass ich einerseits Bekanntes zur Bearbeitung der Aufgaben anwenden und mir andererseits neues Wissen aneignen konnte. Dank des in mich gesetzten Vertrauens und der Verantwortung, die ich übernehmen durfte, konnte ich mit meiner Arbeit der Deutschen ErdWärme einen echten Mehrwert bieten. Das bestätigt mich wiederum in meinem Empfinden, einen realistischen Einblick in die Arbeit eines Wirtschaftsingenieurs bekommen zu haben.

Das Wichtigste, das ich aus meinem Ende Februar abgeschlossenen Praktikum mitnehme, ist, dass ich sowohl mit der Fachrichtung Wirtschaftsingenieurwesen als auch mit der Fokussierung auf energiewirtschaftliche Themen die richtige Wahl getroffen habe. Meine Erwartungen von einer praktischen Tätigkeit als Wirtschaftsingenieur wurden vollumfänglich erfüllt. Für diese Erkenntnis bin ich, neben vielen anderen Dingen, den Mitarbeitern der Deutschen Erdwärme sehr dankbar.