Unser Projekt in Dettenheim

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Erdwärmeanlage

in Dettenheim

Dettenheim, bestehend aus den Ortsteilen Liedolsheim und Rußheim, liegt etwa 20 Kilometer nördlich von Karlsruhe. Auf dem Gebiet der knapp 7.000 Einwohner großen Gemeinde haben wir ein Thermalwasserreservoir identifiziert, das für die Produktion erneuerbarer Energie aus Erdwärme geeignet ist. Der Gemeinderat erkennt die Chance, die Energiewende in der Gemeinde sowie im Landkreis mit Erdwärme voranzubringen. Im Oktober 2021 sprach er sich dafür aus, mit der Deutschen ErdWärme Verhandlungen über ein Grundstück für einen zukünftigen Geothermie-Standort aufzunehmen.

Die Erdwärme-Anlage-Dettenheim soll östlich von Rußheim an der L602 auf dem Gewann Schiffmächerstücker enstehen. Das identifizierte Thermalwasserreservoir in 3.600 bis 3.700 Meter Tiefe ist von dort bohrtechnisch gut zu erreichen und erfüllt auch die weiteren besonderen Anforderungen an das auf die regionalen Begebenheiten abgestimmte Erschließungskonzept der Deutschen ErdWärme:

  • Erschließbares Reservoir im Buntsandstein
  • Ausreichende Reservoirtiefe mit Temperaturen über 150 °C
  • Ausreichende Länge, um Förder- und Injektionsbohrung in ein zusammenhängendes Reservoir zu führen
  • Bruchzone liegt in tektonischem Dehnungsbereich
  • Abstand des Reservoirs zum Grundgebirge.

Dank der hohen Temperaturen im Oberrheingraben können Erdwärme-Anlagen hier sowohl Strom erzeugen als auch Wärme zum Heizen auskoppeln. Beides wird in Dettenheim von Anfang an eingeplant und bietet der Gemeinde die Möglichkeit die gewonnene Wärme effizient und bedarfsgerecht zu nutzen.

Zum Beispiel würde bei sinkendem Wärmebedarf im Sommer einfach die Stromerzeugung erhöht und umgekehrt.

Dettenheimer Gemeinderat stimmt Bauvoranfrage zu

Die Deutsche ErdWärme hat bei der Gemeinde Dettenheim einen Antrag auf einen Bauvorbescheid gestellt. Diesem stimmte der Gemeinderat in seiner Sitzung am 14. Dezember 2021 zu. Den Bescheid können Bauherren gemäß § 57 Landesbauordnung beantragen, um grundsätzliche Fragen der Zulässigkeit oder einzelne Punkte eines Bauvorhabens vorab zu klären. Er ersetzt jedoch nicht die Baugenehmigung.

Ja zur Geothermie in Dettenheim

Der Dettenheimer Gemeinderat hat sich am 26. Oktober 2021, dafür ausgesprochen mit der Deutschen ErdWärme in Verhandlungen über das für eine Erdwärmeanlage geeignete Grundstück im Gewann Schiffmächerstücker einzutreten. Sofern die Verhandlungen zu einem positiven Ergebnis führen, werde das entsprechende Grundstück zur Verwirklichung des Projekts bereitgestellt. Hierfür ist ein gesonderter Gemeinderatsbeschluss erforderlich.

Dettenheimer Delegation besucht Geothermie-Anlage in Holzkirchen

Eine Gruppe aus zehn Dettenheimer Gemeinderät:innen, Mitarbeiter:innen der Verwaltung sowie Vertreter:innen der Deutschen ErdWärme begab sich vom 23. bis 24. August 2021 auf eine Geothermie-Exkursion nach Holzkirchen in Bayern. Die etwa 30 Kilometer südlich von München liegende Gemeinde verfügt über eine der modernsten Geothermie-Anlagen in Deutschland. Diese ähnelt in ihrer Ausführung den von der Deutschen ErdWärme am Oberrhein geplanten Anlagen und sorgt so für ein besseres Verständnis des zu erwartenden Erscheinungsbildes an den dortigen Standorten.

Geothermie-Informationsveranstaltung

Rund 80 Bürgerinnen und Bürger waren am 8. Juli 2021 in die Festhalle in Liedolsheim gekommen. Die Gemeinde hatte zu einer Informationsveranstaltung über die Erdwärme-Anlage, die die Deutsche ErdWärme in Dettenheim errichten möchte, eingeladen. Es sollte diskutiert werden, welchen Beitrag eine Erdwärme-Anlage zur Klimaneutralität in Dettenheim leisten könne, welchen Mehrwert sie den Bürgerinnen und Bürgern brächte, welche Chancen sie für die Entwicklung der Gemeinde böte und mit welchen Belastungen zu rechnen wäre.
Herbert Pohl

Dettenheim komplettiert Erdwärme-Portfolio

Die Deutsche ErdWärme startet ihr viertes Entwicklungsprojekt…

Datenblatt

Zahlen und Fakten

  • Fläche
    ca. 20.000 m²
    benötigte Gesamt-Fläche
  • Tiefe
    bis ca. 3.700 m
    Reservoirtiefe
  • Bohrungen
    2
    Anzahl der geplanten Bohrungen
  • Durchmesser
    90 - 15,5 cm
    der Bohrungen von Start- bis Endpunkt
  • Leistung
    35 bis 40 MW
    Thermische Leistung

Meilensteine

Der Hauptbetriebsplan ist die Grundlage für den Antrag der Bohrgenehmigung. Er beschreibt den Bau des Bohrplatzes, das Abteufen beider Bohrungen, die anschließenden Testarbeiten bis zum Nachweis der Fündigkeit sowie die begleitenden Überwachungsmaßnahmen (Monitoring) zur induzierten Seismizität und zum Grundwasserschutz.

Weitere Informationen

Standort

Grundstück

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