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Erlaubnisfeld Karlsruhe-Süd

Karlsruhe-Süd

Bergrechtliches Erlaubnisfeld für Erdwärme Karlsruhe-Süd

Erlaubnisfeld Karlsruhe-Süd

Die bergrechtliche Aufsuchungserlaubnis für Erdwärme mit dem Namen „Karlsruhe-Süd“ wurde im Juni 2016 vom Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau des Landes Baden-Württemberg an die Deutsche ErdWärme erteilt. Im Erlaubnisfeld Karlsruhe-Süd erwarten wir attraktive Thermalwasservorkommen in Tiefen von etwa 4.000 Metern. Hier erwarten wir Temperaturenvon bis zu 180 °C. Mit diesen Temperaturen ließe sich erneuerbarer Strom erzeugen oder Wärme für Fernwärmenetze, Industrie, Gewerbe und Wohnbebauung bereitstellen. 

Gemeinden

Das Erlaubnisfeld umfasst neben der Stadt Karlsruhe Flächen der Gemeinden Stutensee, Weingarten, Ettlingen, Durmersheim, Rheinstetten und Au am Rhein. Die betroffenen Städte und Gemeinden wurden im Rahmen öffentlicher Beteiligungsverfahren involviert und vom Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau des Landes Baden-Württemberg und von der Deutschen ErdWärme über die Projektplanung informiert. 

Projektplanung

Die Aufsuchungserlaubnis „Karlsruhe-Süd“ ist bis zum Jahr 2021 gültig und erlaubt Deutsche ErdWärme die Erkundung dieser Flächen. Hierbei erfolgt zunächst die Auswertung vorhandener Daten des Untergrundes, um attraktive Thermalwasservorkommen zu finden. Existieren solche Daten nicht, bzw. nicht in hinreichender Qualität, müssen in aufwendigen Messkampagnen zunächst detaillierte Daten des Untergrundes erhoben werden.

Wenn wir anhand der Daten mit hinreichender Genauigkeit entsprechend attraktive Thermalwasservorkommen identifiziert haben, beginnen wir mit der Suche nach geeigneten Grundstücken. 

Ein weiterer Schritt ist die Erfassung von Infrastruktureinrichtungen wie Stromleitungen, Wasserleitungen, Abwasserkanäle, Pipelines und ähnliches. Des Weiteren erfolgt die Kartierung aller Schutzgebiete und anderer Aspekte der Raumordnungsplanung. Parallel werden erste Gespräche mit möglichen Strom- und Wärmeabnehmern geführt, sowie eine grobe Wärmeabsatzplanung erarbeitet.

Aktuell konzentrieren sich unsere Aktivitäten auf einen Bereich im Norden von Karlsruhe, im Stadtteil Neureut, wo wir entsprechende Thermalwasservorkommen erwarten.

Die Erlaubnis wurde bis 2021 verlängert. In dieser Zeit soll eine detaillierte Projektplanung erstellt werden. Dieser Schritt umfasst die Erfassung aller Infrastruktureinrichtungen wie Stromleitungen, Wasserleitungen, Abwasserkanäle, Pipelines und ähnliches. Des weiteren erfolgt die Kartierung aller Schutzgebiete und andere Aspekte der Raumordnungsplanung. Gespräche mit möglichen Wärmeabnehmern sowie eine grobe Wärmeabsatzplanung gehören auch zu den Voruntersuchung. Der geologische Untergrund kann anhand von existierenden 2D-Seismik-Studien mit ausreichender Genauigkeit erfasst werden. Eine frühe Explorationsmaßnahme wird die Analyse von Grundwasserproben sein. Diese können Hinweise auf aufsteigendes Thermalwasser enthalten. Der nächste größere Schritt ist die Untersuchung des tieferen Untergrundes im Bereich möglicher Interessensgebiete mit Hilfe von 3D-Seismik.